"Warum können wir nicht einfach alle nett zueinander sein?“

murmelt Postbot*in Jil Garodin, dier sich mitten in einem Konflikt zwischen Hasenmensch-Aktivist*innen und rassistischen Menschen-Mobs wiederfindet. Und eigentlich wollte Jil Garodin einfach nur auf eine Reise, das wundersame Land erkunden, in dem die Häuser laufen und die Bäume leuchten. Als sier einen Mord an einem mysteriösen Revolvermensch mitbekommt, ergibt sich in der Tragödie auch eine Chance. Denn Jil Garodin fällt der Schlüssel des Toten in die Hände; er führt in das sagenumwobene Karvelsschloss, welches sich inmitten eines Wasserfalls befindet und wo ein gottähnliches Wesen wohnen soll. 


Dorthin macht Jil Garodin sich auf den Weg und findet schnell Kompanie in Gabria Kria, die sien vor einem wild gewordenen Spinnen-Wirt rettet. Gabria ist ein Hasenmensch, die Staatsoberhaupt werden möchte um die politische Lage für Hasen zu bessern, dafür reist sie mit Jil Garodin weiter in die Hasenstadt. Dort treffen sie auf Astar, eine menschliche Freundin von Jil, in die sier heimlich verliebt ist, und Oleogarch, ein mürrischer Hase, der Jil gerne neckt. Doch leider treffen sie auch auf einen Mob aus rassistischen Menschen, dem die politischen Bemühungen Gabrias gar nicht passt, die Stadt wird belagert und Jil Garodins Gefährt*innen gelingt gerade so die Flucht. Doch auch in den eigenen Reihen gibt es Probleme, der brutale ultra-Veganer Oleogarch stachelt Jil Garodin mehr und mehr auf und macht sich über sier lustig, bis es zu einer Auseinandersetzung kommt. Jil Garodin will beweisen, dass sier kein „kleines Kind“ ist und stürzt sich in den nächstbesten Kampf, mit verheerenden Folgen. Jil verliert die Hälfte sierer Gliedmaßen und zunächst das Bewusstsein, siere Gruppe verliert die Hälfte ihrer Leute. Von denen, die noch da sind werden einige von den Menschen in einem finsteren Schlachthaus gefangen, die es zunächst zu retten gilt.

Dafür ist der Weg zum Schloss beinahe geschafft, nach einigen brenzligen Situationen mit dem menschlichen Mob, sowie einer Revolverfrau, die den Mord an dem Revolvermensch mit dem Schlüssel investigiert und Jil Garodin diesen Schlüssel abnehmen möchte, befinden sich Gabria Kria, Astar und dier langsam wieder zu Bewusstsein kommende Jil Garodin auf einem Schiff mit Kurs auf das Schloss.  Der Hase Oleogarch, der Jil Garodin zuvor aufstachelte, bekommt Gewissensbisse und nähert sich Jil Garodin etwas an. Durch ihn und seine Musik schöpft Jil in sierer Lage etwas Hoffnung. 


Sie schaffen es gerade so in das Schloss, bevor die menschlichen Verfolger*innen sie erreichen können, treffen jedoch auf unerwartetes. Das mächtige Wesen, das in dem Schloss wohnen soll, lebt tatsächlich dort, ist jedoch uralt, einfältig und nicht allzu nett. Durch ein gemeinsames Musikstück schaffen sie es zwar, dass das Wesen ihnen gegen die Menschen helfen will, doch nur, um dann mit ansehen zu müssen, wie es genüsslich ein Tier verspeist, dass den Gefährt*innen zuvor freundlich gesinnt begegnete. In ihrer Verzweiflung folgen sie dem mächtigen Wesen aber dennoch, es setzt sich an eine riesige Orgel, um mit seinen vier Armen ein gewaltiges Musikstück zu präsentieren, dass es seit Jahrhunderten konzipiert. Es ist so gewaltig, dass es die laufenden Häuser herruft, um gegen den menschlichen Mob anzugehen. Jedoch auch so mächtig, dass das göttliche Wesen kurz vor Vollendung des Musikstückes tot zusammenklappt. 



Dadurch fällt aber auch das Karvelsschloss, das das Wesen mit seiner Kraft im Wasserfall hielt, diesen herunter, geradewegs auf den menschlichen Mob, der sich unten immer weiter näherte. Jil Garodin, nun Staatsoberhaupt Gabria Kria, Astar, die inzwischen ihre Freundin ist und der geräderte, fast schon zahme Oleogarch schaffen es gerade so aus dem Schloss und schauen gemeinsam auf die Trümmer. Die Zukunft ist ungewiss, sie haben viel zu tun und keine Ahnung, welche Gefahren auf sie lauern werden, aber sie haben sich gegenseitig. Sie beschließen, gemeinsam weiter zu reisen. Jil Garodin spielt ein letztes Stück, mangels Gliedmaßen mit musikalischer Unterstützung von Oleogarch. Sier singt darüber, wie viel ein kleines Lächeln gegen alles Schlimme in der Welt doch ausrichten kann.